Unsere beliebtesten Rundgänge durch die Altstadt
Die ersten Sonnenstrahlen zeigen sich und uns zieht es nach draußen. Dabei darf eine Erkundungstour durch Aachen nicht fehlen. Du kannst Aachen nämlich nicht nur während unserer Führungen mit unseren erfahrenen Guides kennenlernen, sondern auch auf eigene Faust. Perfekt, wenn du spontan starten möchtest, zwischendurch eine Kaffee-Pause brauchst oder einfach lieber allein unterwegs bist.
Du musst dir natürlich keine eigene Route überlegen, es sei denn, du hast Lust darauf. Wir stellen dir gleich drei Rundgänge vor, die dich durch die Kaiserstadt führen.
Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!
Kaiser Karl führt durch Aachen
Wir starten direkt mit unserem neuesten Highlight für Digital-Freunde, denn unsere bereits seit Jahren beliebte Broschüre wurde durch einen spannenden Punkt erweitert und macht gleich noch mehr Spaß. Aber dazu später mehr. Wie der Name schon verrät, wirst du bei Kaiser Karl führt durch Aachen vom Kaiser höchstpersönlich durch seine Wahlheimat Aachen geführt. Ihr schlendert gemeinsam durch die Altstadt und passiert dabei 22 Stationen. Jede dieser Stationen verrät dir mehr über die Geschichte Aachens und darüber, was die Stadt so besonders macht.
Und jetzt das coole, besonders für alle, die sich über digitale Add-Ons freuen: An einigen Stationen wird dich Kaiser Karl persönlich und in Farbe begrüßen. Ganz einfach über dein Smartphone. Wir haben unsere Tour nämlich um Augmented Reality erweitert. Mit der App YONA ist es möglich, sich den Kaiser aus allen Blickwinkeln anzuschauen. Doch das ist noch nicht alles: An ausgewählten Highlight-Stationen gewährt er dir ganz besondere Einblicke. Mein Favorit ist die Station am Aachener Dom. Mitten auf dem Domhof steigst du mit Karl in einen Aufzug und genießt, oben angekommen, einen beeindruckenden Ausblick über die Dächer von Aachen. Außerdem erhältst du Einblicke in die Domschatzkammer Aachen und das Grashaus Aachen. Letzteres kann man normalerweise nur im Rahmen einer Führung besichtigen. Der AR-Rundgang durch das Gebäude ist daher ein richtiger Geheimtipp, finde ich. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ein paar Games gibt es auch. Und zum krönenden Abschluss wartet ein Erinnerungsfoto mit Karl auf dich, das du direkt mit deinen Freunden teilen kannst.
Wenn du zwischendurch eine Pause einlegen möchtest, um eins der süßen Cafés auszuprobieren oder kurz an den Rathaustreppen durchzuatmen, ist das natürlich kein Problem. Damit du trotzdem auf dem richtigen Weg bleibst, findest du sogenannte Karlssiegel im Kopfsteinpflaster verankert, die dir die Richtung weisen.
Die Broschüre inklusive AR-Erweiterung erhältst du in unserer Tourist Info am Elisenbrunnen für 5,95€.
– Corinna, 28 Jahre
Future Lab App
Diese Tour hat mich überrascht. Mit der Flapp – Future Lab App habe ich Aachen auf besondere Weise entdeckt: Auf 1,3 km führt der Rundgang vorbei an 13 Stationen mit spannenden Facts zur modernen Forschung in Aachen.
Start ist am Aachener Dom, den man hier nicht nur real, sondern auch virtuell bestaunen kann. Ein Team der RWTH hat eine Technik entwickelt, die unter anderem einen virtuellen Rundflug durch das Bauwerk ermöglicht. Plötzlich entdeckt man Ecken, die man sonst nie bemerken würde. Weiter geht es durch das Studentenviertel Pontstraße zum Super C, dem Begegnungszentrum für Studierende. Gleich daneben liegt das nächste Highlight: das Center for Wind Power Drives (CWD). Auf einem weltweit einzigartigen Prüfstand werden hier Windenergieanlagen getestet, inklusive Böen mit Orkanstärke – faszinierend!
Mein Favorit ist jedoch das Rogowski-Institut. Hier entstand die kleinste Herzpumpe der Welt, nur drei Millimeter groß, die Leben rettet. Zudem wird unter anderem an Exoskeletten für Schlaganfall- oder Unfallpatient*innen geforscht, die halbseitig gelähmt sind. Forschung, die Leben rettet, entsteht hier direkt vor unserer Nase.
Der Rundgang endet am Hauptgebäude der RWTH, dem Ursprung der Aachener Wissenschaftsstadt. Wer Aachen aus einer neuen Perspektive entdecken möchte, sollte diese Tour unbedingt machen.
Die App ist kostenlos im App Store erhältlich, eine passende Broschüre dazu findest du bei uns in der Tourist Info am Elisenbrunnen.
– Emma, 25 Jahre
Aachen Quest
In meinem Leben habe ich schon öfters Escape Games gemacht und liebe sie. Auch Stadtrallyes mache ich super gerne und habe auch schon selbst welche erstellt. Aachen Quest war mein erstes Outdoor Escape Game, und es hat mir großen Spaß gemacht. Es ist super sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene und man braucht kein Hintergrund-Wissen, um die Rätsel lösen zu können, da alles gut und verständlich erklärt wird. Sie ist schön gestaltet, leicht anzuwenden und regt einen dazu an, mit den Bewohnern Aachens zu interagieren, was ich eine hervorragende Idee finde. (Aber wer das nicht möchte, muss nicht.)
Außerdem werden richtig interessante Geschichten erzählt, die ich noch nicht kannte, obwohl ich selbst aus Aachen komme; das fand ich sehr spannend! Manche Rätsel waren schnell zu lösen, bei anderen mussten wir ganz schön überlegen und suchen, aber wir haben alles ohne Lösungsvorschläge geschafft. Mein Favorit war die Rathaustür und allgemein die ganze Geschichte rund um die Erzählerin Louisa, aber mehr will ich nicht spoilern. Besonders cool war auch, dass wir nie lange Wege laufen mussten, ehe wir beim nächsten Rätsel angekommen sind.
Ich habe die Aachen Quest mit Freunden gemacht; es war sehr lustig und ganz einfach auf mehreren Handys zu teilen, so dass wir alle gleichzeitig lesen und alle zusammen überlegen konnten. Zwischendurch haben wir im Eiscafé eine Pause gemacht und insgesamt einen halben Tag damit in Aachen verbracht.
Zusammengefasst: wir fanden die Aachen Quest als Outdoor Escape Game sehr interessant und super gelungen und ich würde sie auf jeden Fall weiterempfehlen, an jeden Touristen oder Bewohner, der ein bisschen sagenhaftes Wissen über Aachen erfahren möchte und Aachen mal anders erleben möchte.
Zugang zu Aachen Quest erhältst du in unserer Tourist Info am Elisenbrunnen. Je nach Tour betragen die Kosten 19€ bis 29€ pro Team.
– Julia, 13 Jahre
Einige der hier verwendeten Bilder wurden mit Hilfe von KI erstellt.
